Operativer Leitfaden · Versionsentwicklung

Entwickeln Sie Dataset und Report weiter, ohne ihre Historie umzuschreiben.

Nutzen Sie diesen Workflow, wenn sich Dataset-eigenes SQL, Source-Lineage, Schema, Spalten oder Spaltenmetadaten ändern und ein bestehender Report entscheiden muss, ob er den neuen Vertrag akzeptiert.

Nutzen Sie diesen Workflow, wenn sich Dataset-eigenes SQL, Source-Lineage, Schema, Spalten oder Spaltenmetadaten ändern und ein bestehender Report entscheiden muss, ob er den neuen Vertrag akzeptiert.
Entscheidungsfrage

Bewahrt Dataset v3 die vom Report benötigten Spalten, Typen, Granularität und Source-Bedeutung – oder soll Report v5 an Dataset v2 gebunden bleiben, bis der analytische Vertrag neu gestaltet ist?

Verwendete Objekte und Kontrollen

Dataset, DatasetVersion und DatasetColumn tragen den grundlegenden Datenvertrag. ReportVersion trägt die analytische Absicht und exakte DatasetVersion-Bindings. AnalyticsRun erfasst eine Ausführung unter aktueller Governance.

Abnahmeablauf

Eine neue DatasetVersion verschiebt niemals eigenständig eine bestehende ReportVersion.

Fehler- und partielle Pfade

Eine abgelehnte Kandidatin lässt die bisherige produktionsnahe Reportversion und ihre historischen Run-Bindings unverändert.

Erzeugte Nachweise

Versionsvergleich, akzeptierte DatasetVersion-Identität, unveränderliches ReportVersion-Binding, Kompilierungs-/Konfigurations-/Filter-/RLS-Hashes und späterer AnalyticsRun bilden die erfasste Kette für die unterstützte Änderung.

Entscheidungsfrage

Bewahrt Dataset v3 die vom Report benötigten Spalten, Typen, Granularität und Source-Bedeutung – oder soll Report v5 an Dataset v2 gebunden bleiben, bis der analytische Vertrag neu gestaltet ist?

Verwendete Objekte und Kontrollen

Dataset, DatasetVersion und DatasetColumn tragen den grundlegenden Datenvertrag. ReportVersion trägt die analytische Absicht und exakte DatasetVersion-Bindings. AnalyticsRun erfasst eine Ausführung unter aktueller Governance.

Dataset-Lifecycle und unveränderliche DatasetVersion-Identität

Normalisiertes SQL, Source-Lineage, Spalten, Typen und bekannte Profilmetadaten

Report-Dimensionen, Metriken, Diagramm, persistente Filter und exakte Bindings

Serverseitige Kompilierung sowie Berechtigungs-, RLS- und Preview-Kontext

Abnahmeablauf

Eine neue DatasetVersion verschiebt niemals eigenständig eine bestehende ReportVersion.

  1. Neue DatasetVersion erstellen

    Speichern Sie den geänderten Dataset-eigenen SQL-/Schema-/Spaltenvertrag unter Bewahrung der stabilen Dataset-Identität und aller früheren Versionen.

  2. Exakte Versionen vergleichen

    Prüfen Sie normalisierten SQL-Diff, Source-Lineage, hinzugefügte, entfernte oder geänderte Spalten, Typen, Nullable-Status und nicht verfügbare historische Metadaten.

  3. Analytische Kompatibilität bewerten

    Bestätigen Sie beabsichtigte Granularität, Dimensionen und die von jeder Metrik benötigten Source-Felder; leiten Sie Kompatibilität nicht allein aus übereinstimmenden Namen ab.

  4. Neuen Reportentwurf öffnen

    Bewahren Sie die vorherige ReportVersion unveränderlich und binden Sie den Entwurf an die DatasetVersion-Kandidatin.

  5. Validieren und kompilieren

    Lösen Sie Metadaten auf, validieren Sie Query Context und kompilieren Sie serverseitiges schreibgeschütztes SQL für den aktuell unterstützten Dialektpfad.

  6. Preview unter Governance

    Führen Sie eine begrenzte Preview mit aktuellem Berechtigungs- und RLS-Scope aus und prüfen Sie Diagnosen, statt nur die Schemavalidierung zu akzeptieren.

  7. Akzeptierte ReportVersion speichern

    Persistieren Sie das neue Binding erst nach der Abnahme; nachfolgende AnalyticsRuns verweisen auf genau dieses ReportVersion-/DatasetVersion-Paar.

Fehler- und partielle Pfade

Eine abgelehnte Kandidatin lässt die bisherige produktionsnahe Reportversion und ihre historischen Run-Bindings unverändert.

Entferntes oder geändertes Feld

Kompilierung oder semantische Validierung blockiert den Entwurf; gestalten Sie Dimension oder Metrik neu, statt die alte ReportVersion zu ändern.

Preview weicht unerwartet ab

Behandeln Sie Drift aktueller Zeilen, Source-Änderung, Filter-/RLS-Scope und Vertragsänderung als getrennte Hypothesen; eine virtuelle DatasetVersion ist kein Zeilen-Snapshot.

Multi-Binding ist partiell

Prüfen Sie jede Binding-Diagnose und bewahren Sie den partiellen Status; bestätigen Sie den Report nicht allein anhand des erfolgreichen Bindings.

Erzeugte Nachweise

Versionsvergleich, akzeptierte DatasetVersion-Identität, unveränderliches ReportVersion-Binding, Kompilierungs-/Konfigurations-/Filter-/RLS-Hashes und späterer AnalyticsRun bilden die erfasste Kette für die unterstützte Änderung.

Report v4 → Dataset v2 · Report v5 → Dataset v2 · Report v6 → Dataset v3

Aktuelle Grenze

Der Vergleich umfasst erfasstes SQL, Schema, Spalten, Metadaten und Lineage; er erfindet keine universelle geschäftliche Downstream-Auswirkung. Analytics-Metriken, RLS und Reportberechtigungen bleiben außerhalb des grundlegenden Dataset-Aggregats, und exakte historische Zeilen erfordern ein Artefakt oder einen expliziten materialisierten Snapshot-Vertrag.

Nächster Schritt

Prüfen Sie die Versionsgrenzen im Produktmodell.

Dataset verantwortet den Datenvertrag; Analytics verantwortet Reportabsicht, Metriken, RLS und Ausführung.

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